Die Gefahr dogmatischer Gleichgültigkeit Von jesusundedda, 19:26
J.C. Ryle. D. D.
Wir brauchen heute Menschen mit einem klaren und bestimmten Glaubensbekenntnis. Ich kann meine Ansicht nicht verbergen, dass die christliche Gemeinde heute ebenso sehr durch die Weitherzigkeit und Unbestimmtheit in Glaubenssachen von innen her gefährdet ist, wie durch die Zweifler und Ungläubigen von außen. Tausende von Menschen, die sich gläubig nennen, sind heutzutage unfähig, die Dinge geistlich zu beurteilen. Sie gleichen Menschen, die farbenblind sind. Sie können weder die Wahrheit von der Lüge unterscheiden, noch das Gesunde von dem Ungesunden. Wenn ein Prediger nur klug, beredt und ernsthaft ist, so vertrauen sie ihm. Seine Predigten mögen dann noch so eigenartig und widerspruchsvoll sein. Solchen Gläubigen fehlt scheinbar der geistliche Unterscheidungssinn, sie sind unfähig, einen Irrtum zu erkennen. Das einzige, was mit Bestimmtheit von ihnen gesagt werden kann, ist, dass sie aller Klarheit feind sind, und dass in ihren Augen alle klar ausgesprochenen Ansichten äußerst bösartig und ungerecht sind.
DieseMenschen leben wie in einer Wolke oder in einem Nebel, sie sehen nichts deutlich und wissen nicht, was sie glauben. Sie sind sich über die wichtigsten Glaubensfragen nie klar geworden, man könnte sie für Ehrenmitglieder der verschiedensten theologischen Richtungen halten. Sie sind völlig außerstande zu sagen, welches die wahre Lehre ist über die Rechtfertigung, die Wiedergeburt, die Heiligung, das Abendmahl, die Taufe, den Glauben, die Bekehrung, die Inspiration der Bibel oder über das Leben nach dem Tode. Eine krankhafte Angst vor jeder Meinungsverschiedenheit und eine naive Abneigung gegen jede Stellungsnahme hält sie gefangen. Dennoch können sie nicht sagen, was sie unter den Ausdrücken verstehen, die sie gebrauchen. So leben sie unentschieden dahin, und nur zu oft verläuft ihr Leben so unentschlossen bis zum Ende. Sie können keinen Trost aus ihren Glauben schöpfen, und ich befürchte, dass sie oft auch keine Hoffnung haben.
Solche Menschen haben kein Rückgrad, keine Muskeln, sie gleichen einer Qualle. Wie können wir uns diese Haltung erklären? Zuerst müssen wir uns darüber klar sein, dass das menschliche Herz von Natur keine Klarheit über die wahre Religion hat. Es besitzt keinen gesunden intuitiven Sinn für die Wahrheit. Der Mensch braucht Belehrung und Wegweisung. Daneben verabscheut das natürliche Herz in der Regel jede Anstrengung in religiösen Dingen und schätzt das geduldige, gründliche Nachforschen durchaus nicht. Vor allem aber möchte der Mensch gewöhnlich von seinen Mitmenschen gelobt werden, er schreckt vor jedem Zusammenstoß zurück und will gerne als gütig und großzügig gelten. So kommt es, dass eine gewisse Unwissenheit über göttliche Dinge sehr viele Menschen, besonders jungen Leuten, durchaus zusagt. Sie sind froh, wenn sie alle strittigen Punkte wie Abfall beiseite wischen können. Wenn man sie auf ihre Unentschlossenheit aufmerksam macht, erwidern sie: „Ich erhebe keinen Anspruch darauf, etwas von diesen strittigen Punkten zu verstehen. Es liegt mir nichts daran, diese umstrittenen Fragen zu untersuchen. Es kommt letztlich ja doch alles auf dasselbe heraus.
Nun flehe ich aber jedermann an, sich vor dieser unklaren Stellung in religiösen Dingen zu hüten; denn sie ist eine Pestilenz, die im Finstern schleicht und eine Seuche, die am Mittag Verderben anrichtet. Es ist eine bequeme, träge Lebenseinstellung, die wohl dem betreffenden Menschen die Mühe des Nachdenkens und Nachforschens erspart, aber nirgends in der Bibel gestützt wird. Wagen Sie es um Ihrer eigenen Seele willen, und werden Sie sich darüber klar, was Sie eigentlich glauben. Fassen Sie den Mut, bestimmte, eindeutige Ansichten über Wahrheit und Irrtum zu vertreten. Schrecken Sie nie, eine klare Stellung in Glaubensfragen zu beziehen. Lassen Sie sich nicht durch Menschenfurcht und nicht durch krankhafte Angst, dass man Sie für parteiisch, eng oder streitsüchtig halten wird, dazu verleiten, sich mit einem Christentum zu begnügen, das leblos ist, und das kein Rückgrat, keinen Geschmack, keine Farbe, keine Wärme und keine Dogmatik hat.
Segen für andere basiert auf der Absage an die Unentschiedenheit und auf einer bestimmten, scharf umrissenen Stellung in der Lehre. Wenn Sie selbst wenig glauben, werden diejenigen, denen Sie gerne helfen möchten, überhaupt nichts glauben. Wo immer in der Christenheit Siege errungen wurden, da geschah es durch eine entschiedene Theologie, die dogmatisch eindeutig war. Sie verkündigte jedermann deutlich den stellvertretenden Tod und das Opfer Jesu Christi. Sie bezeugte, dass Jesus Christus für uns ans Kreuz ging und Sein Blut für uns vergoss.Sie lehrte die Rechtfertigung durch den Glauben und forderte die Menschen auf, an den gekreuzigten Heiland zu glauben. Sie predigte das ewige Verlorensein durch die Sünde, die Erlösung durch Jesus Christus und die Wiedergeburt durch den Heiligen Geist. Sie erhöhte die eherne Schlange. Sie wies die Menschen auf Jesus Christus hin und ermahnte sie, auf IHN zu schauen und das ewige Leben von IHM zu empfangen – zu glauben, Buße zu tun und sich zu bekehren. Das ist die einzige Verkündigung, die Gott durch die Jahrhunderte hindurch mit Erfolg gekrönt hat, und die ER noch bis auf den heutigen Tag beglaubigt.
Nur eine biblische Lehre kann den Widerstand des Teufels brechen. Wir müssen an einer klaren dogmatischen Stellung festhalten, gleichgültig, was heute manche Menschen dazu sagen mögen. Dann werden wir selbst gesegnet sein, anderen zum Segen werden und dazu beitragen, dass das Reich Gottes ausgebreitet wird.
Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen.
Titus 2, 11
Gott bietet das Heil, die ewige Errettung, allen Menschen ohne Ausnahme an. Niemand wird einmal deshalb verloren gehen, weil die Möglichkeit der Errettung nicht bestanden hätte.
Aber nicht alle Menschen sind willig, die Gnade Gottes anzunehmen. Dadurch machen sie „in Bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes wirkungslos“, wie Jesus Christus es einmal von den Pharisäern sagte (Lukas 7, 30).
„Gott will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2, 4), aber Er zwingt niemand. Das Problem ist nur zu oft, dass der Mensch nicht will.
Als Christus auf der Erde war, hat Er geklagt: „Ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt“ (Johannes 5, 40). Und über die Stadt Jerusalem sagt Er: „Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!“ (Matthäus 23,37). Hier sehen wir es wieder: Der Herr hat gewollt, die Menschen aber haben nicht gewollt.
Heute ist es ähnlich. Viele wollen nicht an Gott glauben, andere wieder wollen nicht einsehen, dass sie verloren sind und Christus als ihren Retter nötig haben. Wer aber sein Herz für Gott und sein Wort öffnet, der erkennt seine Schuld und sein Verlorensein. Was für eine gute Botschaft ist es dann für ihn, dass Gott seine Rettung will und dass sein Heil für jeden, der es annehmen will, erreichbar ist.
Jeder steht vor der Frage: Bist du bereit und willig, dich retten zu lassen? Gottes Arme strecken sich dir entgegen. Du brauchst nur zu Ihm zu kommen und einzugestehen, dass du verloren bist. Du bist gerettet, wenn du Ihm deine Sünden bekennst und das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben für dich in Anspruch nimmst.
Ein kleiner Junge besucht um die Weihnachtszeit seinen Großvater. Er schaut zu, wie der Großvater an einer Krippenfigur schnitzt. Einige andere Figuren der Weihnachtsgeschichte stehen schon fertig auf dem Tisch. Der Junge wird müde, legt den Arm auf den Tisch, und zuschauend schläft er ein. Im Traum werden die Figuren lebendig, und er ist mitten unter ihnen. Er geht mit in den Stall von Bethlehem und schaut das Jesuskind an. „Ich möchte gerne drei Dinge von dir haben“, sagt das Jesuskind. Der Junge sagt eifrig: „Meinen neuen Mantel? Meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch mit den bunten Bildern?“ „Nein“, erwidert das Jesuskind, „das brauche ich nicht. Ich möchte von dir etwas anderes haben! – Schenk mir deinen letzten Deutschaufsatz!“ sagt das Jesuskind leise. Der Junge erschrickt: „Da hat doch der Lehrer ‚ungenügend’ darunter geschrieben!“ „Eben deshalb will ich ihn haben. Bringst du mir immer alles wo „ungenügend“ darunter steht?“ „Gern“, sagt der Junge. – „Und dann möchte ich zweitens von dir deinen Milchbecher!“ „Aber den habe ich doch zerbrochen!“ „Willst du mir immer alles bringen, was in deinem Leben zerbrochen ist?“ fragt das Jesuskind. „Und nun mein dritter Wunsch: Du sollst mir noch die Antwort bringen, die du deiner Mutter gabst, als sie dich nach dem Milchbecher fragte.“ Da weint der Junge bitterlich und schluchzt: „Da habe ich doch gelogen, er wäre mir heruntergefallen. In Wahrheit habe ich den Becher absichtlich auf den Boden geworfen.“ „Ja, du sollst mir immer alle deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen, damit ich dir helfen und dir vergeben, dich heilen und verändern kann!“ Da wacht der Junge auf und weiss plötzlich, warum Gott Mensch geworden ist, und warum Jesus als Heiland geboren wurde: damit er alles Ungenügende, Zerbrochene und Böse heilen und verwandeln kann.
Wisst ihr eigendlich, das ihr euch in großer Gefahr befindet?
Ein gutes Beispiel dafür soll dies Verdeutlichen:
Früher in der Jugendzeit hatte er/sie oft auf "Durchzug" gestellt. Er/Sie hörte nicht auf die Worte seiner/ihrer näheren Verwandten. Als Kind denkt man sich ja oft leider immer, man wisse alles besser und könnte schon irgendwie weiter kommen. Erst viel später merkte er/sie aber, wie er/sie sich geirrt hatte diesbezüglich. In der Schule passte er/sie nicht richtig auf und tat nicht, wie er/sie eigendlich gemusst hätte. NUN Heute, viele Jahre danach, kann er/sie keine richtige Arbeitsstelle finden, weil die Arbeitgeber nun einmal gewisse Erfahrungen und Kenntnisse verlangen, was das Arbeitswesen betrifft, die er/sie nur teilweise wenn überhaupt erbringen kann. Fazit: Nun befindet er/sie sich in einem großen Nachteil, eine gute Arbeitsstelle zu bekommen. Wie geht dieser Lebensweg weiter?
Dieses Beispiel soll euch Lesern dieser Blogseite daran erinnern und wachrüttelnund somit Verdeutlichen, das es einmal auch im Glaubensleben ein "zu Spät" gibt. Wenn ihr nicht an das Erlösungswerk des Herrn Jesus Christus glaubt und es annehmt, kann es für euch tragische Folgen haben und euch das Leben kosten. Dies ist nicht einfach nur so daher gesagt, sondern es ist im vollem Ernst an euch gerichtet. Wer HIER im Leben ein Nein zu Gottes Lebensangebot sagt, der wird im Sterben und nach seinem irdischen Leben im Tod in der Ewigkeit vor GottesAngesicht tretenmüssen hin zu seinem Gericht und danach in der ewigen Verdammnis sich wiederfinden. Ich weiss:Viele Menschen glauben dies nicht. Sie lachen darüber und ignorieren es beflissen. Weil sie es nicht glauben WOLLEN. Der Wille nimmt hier eine sehr große Tragweite ein. Denn Gott lässt auch die vielen Katastrophen deshalb zu, weil er dem Menschen einen eigenen Willen gegeben hat, mit dem er sich FREI Entscheiden kann. Er zwingt dem Menschen nicht seinen Willen auf. Denn diese Freiheit gibt dem Menschen die Möglichkeit, sein Tun oder Lassen selber in die Hand zu nehmen und somit selber die Verantwortung zu übernehmen, wie immer sie auch ausfallen mag. Denn Kriege und anderweitige Lebenssituationen werden immer vom Menschen ausgelöst, weil er sich dementsprechend verhält. Hass z.B. kann zu einer tötlichen Waffe werden. Dies kann man schon im einfachen privaten Leben beobachten. Wie erst dann im öffentlichen Weltweiten Lebensbereich.
Wenn der Mensch wirklich Ehrlich zu sich selbst ist und sich nicht durch Ignoranz die Augen selber verschliesst (was leider sehr OFT passiert), dann wird er Erkennen müssen, dass nichts im Leben von Ungefähr geschieht und somit durch die Tat hervorgebracht wird.
Deshalb ist es notwendig, dem Menschen rechtzeitig mitzuteilen, das er sich "auf einemfalschen Gleis" befindet und er Umkehren muss, will er nicht aufs Abstellgleis und somit in der Sackgasse enden. Dies wird allzu Oft auch vernachlässigt, weil man sich nicht Unbeliebt machen möchte. Man möchte im Frieden mit seinem Nächsten leben, weil man weis, dass die Wahrheit nicht gerne gehört wird, da sie nicht in dieses Leben hineinpasst wo doch alles locker Angegangen wird. Kaum jemand hat ein offenes Ohr oder ein aufmerksames Auge dafür. Und so läuft alles in die Richtung Verderben.
In Java war es doch genauso. Dort wussten einige (kam durch die Nachrichten), das ein Tsunami kommen sollte. Doch um eine Panik zu vermeiden, gab man diese Warnung nicht öffentlich heraus. WIEDER FAZIT: Es kamen viele Menschen ums Leben. Das hätte Vermieden werden können, wenn a) die davon Wussten es nicht für sich behalten hätten und b) die übrigen Menschen die "natürlichen" Vorwarnungen ernst genommen hätten.
Deshalb lasst euch warnen. Denn auch hier ist große Aufmerksamkeit von Bedeutung.
Wenn ihr nicht werdet wie die Erwachsenen Von jesusundedda, 17:43
Kinder sind laut. Sie rufen und raufen, lärmen und lachen, schreien und singen. Erwachsene nennen das ein schlechtes Benehmen. Sie selber nehmen Maschinenlärm und Fabrikgetöse, Autolärm und Preßlufthämmer in Kauf. Aber Kinder müssen still sein und Ruhe geben.
Kinder sind unruhig. Sie rennen und toben, balgen und springen. Erwachsene halten das für unerträglich. Sie selber sind ständig auf Achse, haben nie Zeit und sind eilig beim Reisen und hastig beim Kaufen. Aber Kinder müssen brav sein und stillsitzen.
Kinder sind dreckig. Sie lieben Erde und Wasser, manschen und matschen, kleckern und kleistern. Erwachsene nennen das unanständig. Sie selber sehen sich abends schmutzige Filme und den letzten Dreck an, haben eine vergiftete Phantasie und schmutzige Gedanken. Aber Kinder müssen saubere Hände und reine Sachen haben.
Kinder sind ehrlich. Sie sagen, was sie denken, und zeigen, was sie empfinden. Erwachsene nennen das unhöflich. Sie selber tragen Masken und lügen, wenn sie höflich sind. Aber Kinder sollen angepaßt und nett sein.
Kinder sind liebebedürftig und brauchen Hände und Wärme, einen Schoß und ein Gesicht. Aber Erwachsene nennen das nervig und störend. Sie selber sind ständig unterwegs, um Anerkennung und Zustimmung, Beifall und Wertschätzung zu finden. Aber Kinder sollen mit schönen Spielsachen und teuren Geräten zufrieden sein.
Jesus hat einst den Erwachsenen die Kinder zum Vorbild gegeben. Aber die Erwachsenen geben den Kindern ihr schlechtes Vorbild und wundern sich, wenn die Gesellschaft entgleist.
"Jesus rief ein kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen."
Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Aber der Mensch verkehrt diesen zusammenhang und schafft sich einen Gott nach seinem Bild.
Die Israeliten konnten Gott hören, aber nicht sehen. Gott sprach zu ihnen, und sie sollten nach seinen Worten leben. Aber sie wollten lieber einen Gott, den man sehen kann, der aber nicht in das Leben hineinredet. So machten sie sich das goldene Kalb. Ein schöner Gott, glänzend und goldig, aber stumm und wortlos, eben anspruchslos.
Gott leugnen ist die eine, die theoretische Form des Atheismus.
Gott für sich benutzen ist eine andere, die praktische Form des Atheismus.
Wir machen uns unseren Gott, und er soll uns bei unserem ichsüchtigen Streben nach Glück helfen.
Der Feuerwehr - Gott, der schnell kommen soll, wenn es brennt. Aber besser ist, man braucht ihn gar nicht.
Der Kindermädchen - Gott, der sich im Hintergrund aufhält, aber für die Sicherheit der Kinder verantwortlich ist.
Der Planierraupen - Gott, der die Hindernisse auf dem Weg zum Glück beiseite schieben soll.
Der Waschlappen - Gott, der uns von Zeit zu Zeit vom Staub und Dreck des Lebens reinigt.
Der Drogen - Gott, der uns aus Trauer und Angst in Hochstimmungen führt.
Der Lückenbüßer - Gott, der einspringt, wo wir nicht mehr weiterwissen.
Der Urknall - Gott, der einmal am Anfang alles in Gang gesetzt und sich dann zurückgezogen hat.
Der Milchstraßen - Gott, der als höheres Wesen irgendwo dazugehören darf.
Der Dekorations - Gott, der unsere Familienfeste und Lebenshöhepunkte wie eine hübsche Girlande verschönern soll.
Der Automaten - Gott, der funktioniert, wenn man Glaube und Gebet einwirft.
Der Wunscherfüller - Gott, der darauf wartet, sich bei uns beliebt zu machen.
Der Vorzeige - Gott, der in unserem frommen Leben die erste Geige spielt, aber am Dirigentenpult stehen wir und bestimmen die Einsätze Gottes.
Es gibt zwei Wege einer Sünde: Gott abschaffen und leugnen und Gott einspannen und benutzen.
Wir sind Gottes Schöpfung. Wehe uns, wenn wir das umkehren und Gott zu unserer Schöpfung machen. Das ist eigentlich die Ursünde: das Verkehren und Verfehlen des Göttlichen zum Menschen.
Ein Bauer kämpft sich durch meterhohen Schnee zu seinem hoch am Berg liegenden Hof nach Hause. Die müden Füße wollen ihn kaum mehr tragen. Immer tiefer sinkt der erschöpfte Mann in den Schnee ein. Und der hof ist noch weit. Auf einmal ist eine alte Frau neben ihm. Ihr Gesicht ist von Sorge und Leid zerfurcht. Aber ihre Augen leuchten. Als der Bauer kaum mehr gehen kann, reicht ihm die alte Frau ihre von harter Arbeit gezeichnete Hand. Und sonderbar, die alte, zarte Frau zieht ihn besser als der stärkste Mann vorwärts. Der Bauer hält die Hand fest. Ganz warm strömt es aus der Frau zu ihm herüber. "Wer bist du?" fragt der Bauer verwundert, "und wo kommst du her?" "Ich wohne überall", sagt die Alte. "So bist du also kein Mensch?" entsetzt sich der Bauer. "Nein", sagt die Alte, "ich lebe nur unter den Menschen." Dann bist du die Sorge, der Kummer, die Not, die jeden Menschen begleitet?" "Nein", lächelt die Frau, "ich bin die Liebe, die echte Liebe!" Da bleibt der Bauer verwundert stehen und schaut auf das zerfurchte Gesicht, die rauhen Hände, das weiße Haar und den gebeugten Rücken der Alten. "Die Liebe stell ich mir anders vor. Die prangt in Schönheit, hat blühende Farben, einen roten Mund zum Küssen und einen prallen Leib zum Umarmen!"
"Ach, du meinst die Lust, die sich manchmal für die Liebe ausgibt. Nein, die Liebe ist ganz anders. Denk mal nach, wann du der Liebe in Wahrheit begegnet bist. Wie bist du auf die Welt gekommen, wer hat dich zärtlich aufgezogen, nachts gewacht und tags gesorgt, wer hat Ungerechtigkeit geduldet und mit Güte beantwortet, wer hat die Mühen und Leiden des Alltags getragen, wer hat die harten, egoistischen Herzen verwandelt? Das war immer die Liebe, die echte Liebe!"
"Du hast recht ", sagte der Bauer. "Die echte Liebe hat - und darum bin ich so zerfurcht und gebeugt - das Schwerste zu tun. Sie muß überall da sein, wo Menschen in Lust und Leidenschaft Leben zerstören und Gutes versäumen. Wenn Menschen richtig leben wollen, muß ich Ihnen helfen, das Leid zu tragen, ohne das es keine echte Liebe gibt. Ich muß sie stark machen zum Opfer. Die glänzenden Bilder, die verführen und bezaubern, sind nur Trug und Schein. Die echte Liebe geht von Arbeit gebeugt, von Leid gezeichnet und doch voll Kraft und Ausdauer ihren Weg!" - "Warum verläßt du mich dann schon?" ,fragte der Bauer, als die alte Frau sich zum Gehen wendet. "Ich bin jetzt in dir, Bauer", sagte die Frau. Und sie hatte recht. Der Bauer fühlte es zwar selber nicht, aber alle Menschen in seiner Umgebung fühlten es.
Überzeugend einfach - einfach überzeugend Von jesusundedda, 17:31
Ein Mann mit einem schnellen Wagen überholt auf einer einsamen Landstraße einen alten Mann, der langsam auf seinem Esel den Weg entlang reitet. Er hält und ruft dem Älteren zu: "Soll ich Sie mitnehmen, mein Auto hat 300 Pferdestärken und ist viel schneller als Ihr Esel. Kommen Sie, steigen Sie bei mir ein, ich nehme Sie gerne mit." - "Nein, vielen Dank", antwortet der Alte, "mir ist mein Esel lieber, und ich mag es so langsam!"
Der Autofahrer gibt schneidig Gas, rast los, und kommt in der nächsten Kurve von der schmalen Straße ab und saust mit seinem Wagen in einen flachen Tümpel neben der Straße. Bald darauf kommt der alte Mann auf seinem Esel vorbei und ruft dem Wagenbesitzer zu: "Was machen Sie denn da im Wasser, tränken Sie Ihre dreihundert Pferde?"
"Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel. Denn ich will die Wagen wegtun aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem, und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern!"
Warum sind Sie ein Christ? Von jesusundedda, 16:49
So wurde ein Inder von einem Freund gefragt. In seiner bilderreichen Sprache antwortete er mit einer Geschicht: "Einst traf ich auf einer Wanderung auf einen Tiger, der mich knurrend verfolgte. Ich rannte um mein Leben und konnte mich schließlich an einer Schlingpflanze in einen Brunnenschacht hinunterlassen. Ich blickte nach oben, wo der Tiger mit seinen wilden Augen auf mich schaute. Ich blickte nach unten und sah zu meinem Entsetzen eine riesige Giftschlange auf dem Boden, die gierig nach mir spähte. Mein Schrecken wurde vollständig, als ich die Ratte bemerkte, die an der Schlingpflanze nagte, an der mein Leben hing. Da hörte ich einen Schuß. Der Tiger verschwand, und ein Mann reichte mir seine Hand in den Brunnen herab und zog mich heraus. Der Tiger, der mich verfolgte, ist die Sünde, die wie ein blutrünstiges Tier hinter mir her ist. Die Schlange auf dem Grund ist Satan, der auf mich wartet, um mich als seine Beute zu gewinnen. Die Ratte ist der Zahn der Zeit, der an meinem Lebensfaden nagt. Doch Jesus kommt und überwindet die Sünde und zieht mich aus der Grube des Verderbens heraus, bevor mein Lebensfaden reißt und ich eine sichere Beute des Teufels werde. Jesus hat mich in seiner Liebe und unter Einsatz seines Lebens aus dieser bedrohlichen Lage gerettet. Darum bin ich ein Christ."
"Von Jesus zeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen!"
Jesus Christus ist unsere EINZIGE RETTUNG Von jesusundedda, 12:01
Wer den Sohn hat ,der hat das ewige Leben
Von jesusundedda, 17:16
OSTERN
DAS FEST DER WAHRHAFTEN FREUDE
Wenn man versteht, was Ostern WIRKLICH bedeutet. Denn Ostern ist nicht nur Fest der bunten Eier. Nein, sondern es ist das FEST DER AUFERSTEHUNG unseres Herrn JESUS CHRISTUS. ER hat damals an Karfreitag für alle Menschen den Sieg über den TOD errungen. ER war es, der die Menschheit durch seinen stellvertretenen Tod vor der ewigen Verdammnis gerettet hat und uns mit Gott versöhnt hat.
Danach ist er nicht im Grab geblieben, sondern am dritten Tage (Ostern) auferstanden aus den Toten. Weil er als Sündloses Opfer stellvertretend für uns Menschen starb. Kein anderer konnte dies tun (da, nachdem der Sündenfall geschah, alle bisher auf irgendeiner Weise gesündigt haben.) Gott wollte sich nicht mit Sünde zufrieden geben und abfinden. Deshalb fand er einen Ausweg und gab seinen einzigen Sohn für unsere Sünden ans Kreuz. Nachzulesen in der Bibel unter Jesaja, Kapitel 53 ; Lukas 24, 46+47 ; Johannes 14,6 ; Johannes 17,3 ; Lukas 5, 31 ; Johannes 5, 24 +28.
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Zum Nachdenken
Eine Kirche, die Angst hat, die Welt zu verlieren, wird sich in der Welt verlieren.
Eine Kirche hat nur soviel Einfluß auf die Welt, wie sie sich von ihr unterscheidet.
Eine Kirche, die nur den Menschen im Blick hat, wird unmenschlich. Nur wenn sie Gott im Blick hat, kann eine Kirche auch menschlich sein. Der schmale Weg der Nachfolge Jesu läßt uns Fremde sein in dieser Welt. Aber nur als Jesusverhaftete werden wir die Weltverhafteten erreichen. Die Kirche ist nicht beauftragt, Gott dem Geschäftsleben, der Presse, der Kultur- und Sportwelt oder der Politik und Wirtschaft anzupreisen. Ihre Diener sind nicht Diplomaten, die Kompromisse herstellen, sondern Propheten, die ein Ulimatum stellen.
Wenn die Kirche zwischen Weltflucht und Weltsucht hin und her taumelt, wird es den Menschen in ihr ganz schwindelig. Nur wenn eine Kirche wirklich Jesus nachfolgt, der in seiner Weltbejahung durch das Kreuz der Weltverneinung hindurchgegangen ist, wird sie das Salz der Erde und das Licht der Welt sein können.
"Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. So jemand die Welt liebt, in dem ist nicht die Liebe des Vaters!"
1. Johannes 2,15
Mit Wehen zum Leben geboren, mit Liebe gestillt, mit Hoffnung herangewachsen, auf Freude gewartet: wertvoll des Menschenkind, aber auch verletzlich, liebenswert und zerbrechlich zugleich. Kostbar das Leben und gefährdet, zauberhaft und abgründig in einem. Leben kann gelingen und scheitern, aufblühen und welken, erfüllt werden und in tausend Scherben zerspringen.
Menschenkind, mit beiden Beinen auf der Erde und mit allen Träumen im Himmel. Aufgewiegelt und abgewrackt, eingelullt und ausgelaugt, hochgeputscht und tief gefallen, aufgebraucht und abgelebt!
Menschenkind tastet herum und sucht das Wärmeland der Liebe, den Überlebensbaum der Hoffnung und den Rettungsanker des Glaubens. Wo ist das warme Land der Liebe, in dem alle Not bedeckt ist?
Wo ist der grüne Baum der Hoffnung über den Tod hinaus?
Wer gibt den Anker, mit dem Menschenkinder ihr Lebensschiff festmachen können?
* * *
"Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, daß du dich seiner annimmst?
Psalm 8,5
Traumhaft leben - lebhaft träumen
Nein, Träume sind keine Schäume. Sie sind wichtige Erfahrungen an der Grenze. Träume leben an der Grenze von Tag und Nacht. Wachträume sind Ausdruck einer Sehnsucht, und Nachtträume sind die Verarbeitung des Lebens im Innern. Träume deuten den Zusammenhang von Bewußtem und Unbewußtem an. Nur einen Teil unseres Seins erleben wir bewußt, ein anderer Teil vollzieht sich völlig unbewußt, aber ebenso real. Träume zeigen das Ineinander von aktivem Gestalten und passivem Widerfahren. Ich träume, das spricht von aktivem Wünschen und Wollen. Mir träumt, bedeutet ein Widerfahren, das mich überkommt. Träume wohnen auch an der Grenze von Finsternis und Licht. Gott zeigt in den Träumen sein wahres Gesicht, aber auch die Fratze des Teufels wird in ihnen erkennbar. Wunschträume sind ein Urbild von Glück, wenn wir von Traumhaus und Traumreise und Traumurlaub sprechen. Alpträume hingegen sind das Urbild für Schrecken und Angst. Träume enthalten beides, Offenbarung und Verhüllung zugleich. Im Traum wird etwas deutlich, in dem es verborgen wird. Und im Traum verbirgt sich eine Wahrheit, die darin erkennbar wird.
An der Grenzerfahrung im Traum wird sichtbar, daß unser ganzes Leben an der Grenze wohnt, an der Grenze von Tag und Nacht, Bewußtsein und Unterbewußtsein, aktivem Wollen und passivem Erleiden, Gott und Teufel, Sehnsucht und Angst, Offenbarung und Verhüllung.
Die Bibel erzählt immer wiedr davon, daß Gott die Träume, in denen der Mensch normalerweise seine Alltagserlebnisse und Lebenswünsche verarbeitet, benutzen kann, um sein Wesen und Wirken zu offenbaren, seine Gerichte oder sein Heil anzukündigen, besondere Führungen und Berufungen zu schenken und Menschen auf besondere Dinge aufmerksam zu machen.
"Und Jakob träumte, und siehe, eine Leiter stand auf Erden, die rührte mit der Spitze an den Himmel, und die Engel Gottes stiegen daran auf und nieder!"
1.Mose 28,12
Das sollte jeder bedenken, der ehrlich mit sich selber ist
Es steht in deiner Macht; Gott loszulassen,
doch hindern kannst du nicht, dass er dich hält.
Es steht in deinem Willen, Gott zu hassen,
und dennoch liebt er dich, du Kind der Welt.
Und du gleichst dem kleinen Kinde,
hältst die Hände vors Gesicht
und versuchst, dir einzureden:
was man nicht sieht, das gibt es nicht.
Du kannst dich gegen Christus frei entscheiden,
auf Golgatha entschied er sich für dich!
Du kannst sein Wort und seine Kirche meiden,
doch immer suchen Wort und Kirche dich!
Du kannst dir selber deine Wege suchen,
doch hindern kannst du nicht,
dass Gott dich führt.
Du kannst Gott leugnen, seiner Allmacht fluchen.
Doch hindern kannst du nicht, dass Gott regiert.
Marie Hüsling
Der Klügere gibt nach
John Wesley(1703-1791),der bekannte englische Erweckungsprediger,hatte viele Freunde und Anhänger,aber auch viele Feinde und Gegner. Seine griffigen Predigten waren einigen Zeitgenossen zu direkt und unangenehm,denn John Wesley nannte die Sünde beim Namen und schonte die Sünder nicht. Als Wesley einmal auf einer schmalen Gasse unterwegs war,kam ihm ein Lord entgegen,der auf den Prediger Zorn hatte. Der Lord blieb direkt vor Wesley stehen und sagte scharf:"Ich gehe keinem Narren aus dem Weg!" Wesley ging betont freundlich zur Seite und sagte lächelnd:"Aber ich tue es gerne!"
"Jesus sagt: Haben sie mich verfolgt,werden sie euch auch verfolgen. Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen,denn sie kennen den nicht,der mich gesandt hat!"
(Johannes 15, 20f)
Familie intakt?
Vater und Mutter sind beide berufstätig und haben wenig Zeit. Ihre kleine Tochter hat Geburtstag,und eilig kommen die Eltern in ein Spielwarengeschäft und erklären der Verkäuferin: "Wir sind den ganzen Tag beruflich von zu Hause fort. Wir brauchen für unsere Tochter ein Geschenk,was sie sehr erfreut, lange beschäftigt, gut anregt und ihr das Gefühl der Geborgenheit schenkt" - "Tut mir leid", sagt die Verkäuferin freundlich. Eltern führen wir nicht!"
Wenn Eltern keine zeit für ihre Kinder haben, bewerben sich andere um die Aufgabe der Erziehung und Unterhaltung: "Ich garantiere Ihnen, daß Ihre Kinder alles von mir lernen, was ich ihnen beibringe. Ich zeige ihnen, wie man Alkohol trinkt, raucht und Drogen nimmt, wie man lügt und betrügt, Gewalt und Grausamkeit verübt, quält und tötet, vergewaltigt und Ehebruch begeht. Ich halte die kinder am Samstagabend wach, damit sie sonntags nicht zur Kirche gehen. Ich bewerbe mich um Ihr Kind. Sie kennen mich gut, Ihr Fernseher."
Wir sollten den Kindern, die Gott uns anvertraut hat, das Beste geben: Zeit statt Zeitvertreib, Güte statt Güter, Liebe statt Leistung und Hände statt Geräte. Wer liebt, hat auch Zeit!
"Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sind. Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit!"
(1.Johannes 3,1.18)
Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen gross war auf der Erde, und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag.
1.Mose 6,5
Gott hat den Menschen rein und gut geschaffen. Doch es dauerte nicht lange, da fielen Adam und Eva in Sünde. Seither wird der Mensch von der Sünde, diesem in ihm wohnenden bösen Prinzip geknechtet. Die Sünde im Menschen besteht aus der bösen Lust, die ihn verdirbt, und aus dem Eigenwillen, der ihn gewalttätig macht.
Der Mensch plant und lebt sein Leben, ohne nach Gottes Willen zu fragen. Und wenn seine Taten auch gut und edel erscheinen mögen, so sind sie vor Gott doch wie ein beflecktes Kleid. Dreimal wiederholt Gott in der Bibel seinen Urteilsspruch: <> Gleich einer Kette mit drei Gliedern schwebt darum das Gericht Gottes drohend über den Menschen: << Der Lohn der Sünde ist der Tod.>> - << Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.>> - << Wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.>>
Glücklicherweise zeigt uns die Bibel auch, wie wir aus dieser Versklavung frei werden können. Jesus Christus hat gesagt: << Die Wahrheit wird euch frei machen.>> Es geht um die Wahrheit über uns und über Gott. Der Mensch muss anerkennen, dass er ein Knecht der Sünde ist, und zugeben, dass er Angst vor dem göttlichen Gericht hat. Dann darf er glauben, dass der Kreuzestod des Herrn Jesus, des Sohnes Gottes, für ihn das Gericht aufhebt und ihm ewiges Leben gibt. Von diesem Tag an ist er grundsätzlich von der Knechtschaft der Sünde befreit.
Was Liebe vermag
In einem Dorf lebte ein Christ, mit dem man allerhand Schabernack trieb. Man wollte den "Frommen" ärgern und ihn auf die Probe stellen. Eines Tages trieben es die Dorfjungen besonders arg. Jemand kam auf die Idee:"Decken wir dem Sepp das Dach ab. Mal sehen, wie fröhlich er bleibt, wenn er morgens aufwacht und sein Dach fort ist!"- Gesagt, getan. In aller Vorsicht deckten sie über Nacht das Dach ab, blieben aber doch nicht unbemerkt. Der Sepp überlegte:"Schimpfen, die Polizei rufen, alle verhaften lassen?" Nein, der Christ entschied sich anders. Als das Unternehmen beendet war und die jungen Leute sich verziehen wollten, stand plötzlich der Sepp in der Tür und sagte zu ihnen:"Ihr habt die ganze Nacht so schwer gearbeitet, jetzt braucht ihr erst mal ein ordentliches Frühstück. Kommt herein, ich habe alles gerichtet!"
Selbstverständlich haben die Burschen nach dem ausgiebigen Frühstück die Dachziegel wieder eingedeckt. So war das Dach wieder heil. Die Beziehung war nicht durch Haß oder Rache vergiftet. Und mancher der jungen Leute kam durch das Verhalten des Sepp zum Glauben an Jesus Christus. Was doch die Liebe vermag!
Jesus sagt:"Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf daß ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel!"
(Matthäus 5,44f)